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Tuesday, September 27, 2011

"Sie wollte uns nur ungern verlassen": Till Fabian Weser berichtet vom Meisterkurs mit Angelika Kirchschlager




Die Sommer Oper Bamberg freut sich sehr, mit Angelika Kirchschlager eine der wichtigsten Mezzosopranistinnen unserer Zeit für den Meisterkurs gewonnen zu haben, denn Sie sorgt nicht nur als Konzertsolistin an den großen Häusern der Welt für Furore, sondern ist vor allem eine herausragende Mozart-Interpretin. Ihren reichen Erfahrungsschatz teilt die Kammersängerin seit drei Jahren auch mit dem künstlerischen Nachwuchs. „Unterrichten“, so sagte sie unlängst in einem Interview mit diesem Blog, „macht mir wahnsinnig viel Spaß!” Die Ensemblemitglieder der Sommer Oper Bamberg hatten zu Beginn der Probenphase die Ehre und das Vergnügen, mit Angelika Kirchschlager an den Rollen aus ‚Le nozze di Figaro‘ arbeiten zu dürfen.

Till Fabian Weser, der künstlerische Leiter der Sommer Oper Bamberg, berichtete am 18. September in einem kurzen Gespräch davon:

Angelika Kirchschlager hat dreieinhalb Tage lang mit dem Ensemble der Sommer Oper Bamberg gearbeitet. Warst Du die ganze Zeit über dabei?
Ja, von Sonntag bis Mittwoch. Zusammen mit Valentina di Taranto, unserem Italienischcoach, habe ich den Meisterkurs sehr aufmerksam mitverfolgt, um die wunderbare Arbeit von Angelika Kirchschlager, soweit das übehaupt möglich ist, in den Proben weiterführen zu können.

Was hat Dich am meisten beeindruckt?
Die Atmosphäre war phantastisch. Angelika Kirchschlager hat eine einzigartige Arbeitsweise, die hochmotivierend ist, denn sie vermittelt Kritik durch Lob, und Fortschritte haben sich dabei enorm schnell eingestellt. Wir sind durch die ganze Oper gekommen, mit Ausnahme weniger Rezitative. Sie selbst war mit der Auswahl der Sängerinnen und Sänger überglücklich und wollte uns nur sehr ungern verlassen.

Angelika Kirchschlager hat bereits im Vorfeld, wie Valentina di Taranto auch, betont, wie wichtig die Arbeit an den Rezitativen bei „Le nozze di Figaro“ ist.
Das war tatsächlich so, das hat eine sehr große Rolle gespielt. Angelika Kirchschlager hat aber auch intensiv an den Soloarien und auch an Ensemblestücken gearbeitet. Die großen Ensemblenummern haben wir uns dann aber immer nur „zur Belohnung“ gegönnt. Doch auch das war sehr wichtig, weil sich dabei schon ein gemeinsamer Ensembleklang eingestellt hat.

Der Meisterkurs hat nicht hinter verschlossenen Türen stattgefunden; die musikinteressierten Bamberger waren eingeladen, als Zuhörer daran teilzunehmen. Wurde das angenommen?
Ja, sehr gut. Es gab sogar einige „Connaisseure“, die ihn über die gesamte Zeit verfolgt und das sehr genossen haben.

Ein guter Anfang für die Sommer Oper Bamberg?
Auf jeden Fall. Dadurch ist das Ensemble unglaublich schnell zu einem freundschaftlichen Team zusammengewachsen, auch wenn sich einige die Rollen teilen werden müssen.

Wenn Angelika Kirchschlager von der Sängerauswahl begeistert war, hattet Ihr also ein gutes Händchen?
Wie haben die Sängerinnen und Sänger ja bereits vor ein paar Monaten bei einem Vorsingen ausgewählt, und als Valentina di Taranto und ich sie jetzt, im September, beim Meisterkurs wieder gehört haben, haben wir begeistert festgestellt: Alle haben noch einmal zugelegt und sind noch ein Stück besser geworden! Das liegt natürlich auch daran, dass sie mit ihren Partien und dem ganzen Stück vertrauter sind. Zudem fällt der Stress und Druck eines Castings weg, und alle sind hochmotiviert.

Seit dem 13. September laufen nun die szenischen Proben. Wann kommt das Orchester?
Am 19. September beginnen die Proben. Ich bin natürlich wahnsinnig neugierig auf das Orchester. Im Gegensatz zu den früheren Projekten weiß ich allerdings schon aus den Probespielen, wie gut die einzelnen Musiker sind, aber ich bin sehr gespannt, wie das Orchester zu einem Ensemble zusammenwachsen wird, wie es klingen wird – und wie sie mit Mozart umgehen, der doch etwas ganz anderes ist als Puccini. Darauf freue ich mich sehr!

Dann freuen wir uns, demnächst mehr von Dir zu den laufenden Proben zu hören. Vielen Dank für das Gespräch!

Tuesday, July 26, 2011

„Ein Fundament schaffen ...“ – Angelika Kirchschlager im Gespräch über Mozart, Meisterkurse und „Allegro con moto"




Bild: Nikolaus Karlinsky
Angelika Kirchschlager
Bild: Nikolaus Karlinsky
Angelika Kirchschlager ist eine der am meisten gefeierten Mezzosopranistinnen unserer Zeit. In Salzburg geboren und in Wien ausgebildet, ist sie heute weltweit auf den bedeutendsten Opernbühnen zuhause, gerngesehener Gast bei den großen Orchestern und auch als Lied-Interpretin hochgeschätzt. Vom 11. bis 14. September 2011 wird sie einen Meisterkurs für die Sängerinnen und Sänger des Ensembles der Sommer Oper Bamberg geben. Ein kleines Gespräch vorab.

Sommer Oper Bamberg: Sehr geehrte Frau Kammersängerin, es freut uns sehr, dass Sie sich trotz eines immens vollen Terminkalenders die Zeit für den Meisterkurs der SOB nehmen werden.

Angelika Kirchschlager: Vielen Dank, ich freue mich auch sehr darüber. Ich habe gerade mit den Bamberger Symphonikern geprobt und dabei festgestellt, wie schön die Stadt doch ist. Umso mehr freue ich mich, dass ich noch einmal hierher kommen darf.

SOB Woran werden Sie mit den jungen Sängerinnen und Sängern arbeiten? Was erwartet die Teilnehmer Ihres Meisterkurses?

„Ich ermutige die Sänger immer, authentisch zu sein, eine sehr persönliche Rollengestaltung zu finden, und keine anderen berühmten Sänger zu kopieren ... ”A.K. Ich unterrichte mittlerweile seit drei Jahren, und dabei hat sich herausgestellt, wie wichtig es ist, ausführlich an den Rezitativen zu arbeiten. Ich habe mit großer Freude sieben Jahre lang mit Riccardo Muti jeden Sommer eine Da Ponte/Mozart-Oper einstudiert. Alle drei, die es gibt. Und auch Muti hat fast ausschließlich an den Rezitativen gearbeitet. Die Arien sind dann einfach so durchgelaufen, aber die Rezitative waren wirklich harte Arbeit. Darauf werde ich also ein ganz besonderes Augenmerk legen. Die meisten Kursteilnehmer glauben zunächst, das sei langweilig, aber aus Erfahrung kann ich sagen, dass das wirklich viel Spaß machen wird. Die Rollengestaltung bei Mozart geschieht ja hauptsächlich durch die Rezitative, die Handlung wird nur durch sie vorangetrieben. Ich ermutige die Sänger immer, authentisch zu sein, eine sehr persönliche Rollengestaltung zu finden, und keine anderen berühmten Sänger zu kopieren; sondern ganz bei sich zu bleiben und ihre Kraft aus sich selbst zu holen. Auch das ist überaus spannend. Ich ermutige sie immer, mutig zu sein, nicht zu angepasst, sondern individuell, ihren eigenen Weg zu finden.

SOB
Sie unterrichten, wie Sie eben sagten, seit drei Jahren. Haben Ihnen Kurse wie dieser, bei dem ein erfahrener Künstler sein Wissen an den Nachwuchs weitergibt, in Ihrer eigenen künstlerischen Entwicklung geholfen, und möchten Sie das weitergeben?

„Mir macht Unterrichten wahnsinnig viel Spaß!”A.K. Ich merke, wie schnell die Zeit vergeht, denn ich sehe mich manchmal noch immer als Studentin von Walter Berry in Wien. Bei ihm habe ich Lied- und Oratoriengesang studiert. Er hat mich zu vielen Dingen ermutigt, war geduldig und hat mich darin bestärkt, dass ich meinen Weg finden werde, wenn ich alles so mache, wie ich es für richtig halte. Diese Erfahrung, die mir selber durch meinen Lehrer zuteil wurde, gebe ich auf jeden Fall weiter. Mein Unterricht beschränkt sich momentan auf Workshops und Meisterkurse; ich unterrichte nur dort, wo ich glaube, dass ich etwas zu sagen habe [lacht]. Ich bin jetzt seit zwanzig Jahren als Sängerin unterwegs, und obwohl man ja nie auslernt, stelle ich erstaunt fest, dass sich doch einiges an Erfahrung angesammelt hat. Es gibt also einiges, was ich zu sagen habe. Und mir macht Unterrichten wahnsinnig viel Spaß!

SOB Eine bessere Voraussetzung für den Kurs kann man sich gar nicht wünschen. Doch was kann man allgemein als Sänger lernen, und was muss man mitbringen?

A.K. Man muss zum Beispiel lernen, wie man Rezitative wirklich singt, denn das bringt niemand mit. Das ist wirklich Knochenarbeit, das ist Handwerk. Man kann Phrasieren lernen, verschiedene Tricks, man kann und muss selbstverständlich singen lernen. Das ist bei jedem anders. Es gibt natürlich die absoluten Naturbegabungen, die sich einfach auf die Bühne stellen und mit ihrer Persönlichkeit und Sangesfreude überzeugen. Dann gibt es andere, die zwar wahnsinnig tolle Stimmen haben, aber sich etwas schwerer damit tun, sich auf der Bühne zu präsentieren. Und genau dort setze ich dann an: Wenn man ihnen die Angst nimmt und Zuversicht gibt, dann können sich auch etwas scheuere Sänger öffnen – und dabei etwas über sich selbst erfahren. Nach meinen Beobachtungen kann man das, was man in diesen Interpretationsstunden gelernt hat, auch für sein eigenes Leben mitnehmen. Das sind ganz tolle Erfahrungen.

SOB Sie werden bei Ihrem Bamberger Meisterkurs an den Rezitativen aus ‚Le nozze di Figaro‘ arbeiten, der Oper, die im Anschluss einstudiert wird. Was halten Sie von dieser Kombination: Meisterkurs und Opernproduktion?

„Ich versuche, ein Fundament zu schaffen, das dann in Zukunft ausstrahlt.”A.K. Das ist eine phantastische Idee, sie gibt dem Ganzen noch einen „Kick“. Doch das, was ich in diesen drei oder vier Tagen vermittle, kann ja nicht nur ausschließlich auf den ‚Figaro‘ angewendet werden. Die jungen Sänger sollen das ja auch mitnehmen. Ich versuche immer, Dinge zu sagen, die auch auf andere Opern anwendbar sind, aber auch auf Lieder, auf das Singen im Allgemeinen. Ich sage ihnen nicht, wie sie die Susanna bei der und der Note singen müssen; mein Ansatz ist grundsätzlicher, ich versuche, weiter in die Tiefe zu gehen, ein Fundament zu schaffen, das dann in Zukunft ausstrahlt.

SOB Sie selbst haben Ihre Karriere ja auch mit Mozart begonnen. Was für eine Beziehung haben Sie zu seinen Opern?

„Ich singe sie jetzt schon so viele Jahre und lerne doch immer noch etwas über diese Opern. Je mehr Einblick ich bekomme, umso sprachloser werde ich eigentlich.”A.K. Für mich gehören Mozarts Opern, vor allem aber die drei Da Ponte-Opern [‚Le nozze di Figaro‘, ‚Cosi fan tutte‘ und ‚Don Giovanni‘], zum Besten, was je kreiert wurde. Text, Musik, Psychologie – alles greift dort in atemberaubender Weise ineinander. Es sind Psycho-Sozialstudien von Menschen, die sich in diesen drei Geschichten finden. Es ist beeindruckend, wie Mozart das Libretto von Da Ponte ausleuchtet und die Protagonisten musikalisch miteinander verwebt ... Ich singe sie jetzt schon so viele Jahre und lerne doch immer noch etwas über diese Opern. Je mehr Einblick ich bekomme, umso sprachloser werde ich eigentlich. Es ist unfassbar ...
Cherubino war übrigens meine allererste Opernpartie, die ich in einer Hochschulproduktion im kleinen Schönbrunner Schlosstheater in Wien gesungen habe. Das kommt mir fast wie ein anderes Leben vor, seither ist so viel passiert. Die Rolle singe ich ja auch nicht mehr, irgendwann muss Schluss sein. Aber gerade mit dem ‚Figaro‘ verbinde ich einiges, ich könnte ganze Bücher mit Anekdoten füllen. Man könnte fast ein bissl sentimental werden ... [lacht].

SOB Auf welche anderen Projekte freuen Sie sich denn im Moment besonders?

A.K. Ich habe einen sehr spannenden Sommer vor mir, ich werde in Südamerika singen, bei vielen schönen Festivals. Ich war im Juni in Aldeburgh, bei Benjamin Brittens Festival, in Schwarzenberg bei der Schubertiade, in bin in Bregenz, Verbier und Edinbourgh ... alles Projekte, auf die ich mich irrsinnig freue. Ich singe auch nur Dinge, die mir selbst viel Spaß machen. Das ist der Vorteil, wenn man schon einige Jahre dabei ist: Man kann es sich irgendwann ein wenig bequemer machen und nur noch das singen, was relativ stressfrei ist und trotzdem wunderschön. Worauf ich mich besonders freue, ist die „Mahagonny“-Produktion an der Wiener Staatsoper. Dann bin ich zu Liederabenden mit Jean-Yves Thibaudet in Amerika. Und in Südamerika war ich auch noch nie ... Ich kann mich gar nicht so richtig entscheiden ...

SOB
Zum Abschluss würde ich mich freuen, wenn ich Ihnen unseren kleinen Fragebogen vorlegen dürfte, den die Ensemblemitglieder bereits beantwortet haben.

A.K. Sehr gerne.

(Noch) ein paar Fragen an Angelika Kirchschlager ...

Wenn ich nicht Sängerin geworden wäre, wäre ich heute … Goldschmiedin oder Buchbinderin.

Als ich zum ersten Mal auf einer Bühne stand, … war das im Kinderchor von Carmen, da war ich zehn.

Ein Leben ohne Musik wäre … eigentlich nicht wirklich denkbar.

Wenn ich eine Zeitreise unternehmen könnte, würde ich ... wahrscheinlich ins Mittelalter reisen, aber nicht sehr lange. Nach einer Stunde hätte ich wohl schon genug. Aber das würde mich wirklich interessieren ...

Meine Lieblingsfigur aus einer Mozart-Oper (nicht als Gesangspartie, sondern als Charakter)? Vielleicht die Gräfin, aus ‚Figaros Hochzeit‘, oder Idomeneo. Wegen ihrer Menschlichkeit. Die Gräfin wegen ihrer Geduld, ihrer großen Liebe, wegen ihrer Leidensfähigkeit, ihrer Vergebung und Großzügigkeit. Und Idomeneo wegen seiner Schwäche.

Wenn ich ein Orchesterinstrument spielte, wäre es ... das Violoncello, einfach wegen seines Klangs. Weil es meinem Stimmklang entgegenkommt, weil es im wahrsten Sinne eine Saite in mir zum Schwingen bringt.

In zehn Jahren möchte ich … nur mehr zu Hause bleiben [lacht]. Ja, das können Sie schreiben: In zehn Jahren Österreich nicht mehr verlassen müssen, wenn ich nicht will.

Welche Tempobezeichnung entspricht am ehesten meinem Temperament? [Überlegt ...] Allegro, das ist schon mal sicher ... con ... [lacht], ich wollte gerade sagen „vivace“, aber das ist dann zu schnell ... „con moto“ oder „ma non troppo“.


SOB Frau Kirchschlager, vielen herzlichen Dank für das Gespräch. Wir freuen uns sehr, Sie im September in Bamberg begrüßen zu dürfen.

Das Gespräch führte Maximilian Rauscher.


Tuesday, July 5, 2011

Das Ensemble stellt sich vor (IV) – Sören Richter (Basilio/Don Curzio)



Nachdem aus den Vorsingen im April ein spannendes und vielversprechendes Ensemble hervorgegangen ist, möchten wir Ihnen dessen Mitglieder nicht vorenthalten und stellen Ihnen die Solistinnen und Solisten im Verlauf der nächsten Monate an dieser Stelle kurz vor. Wir haben sie auch gebeten, einen kleinen Fragebogen zu beantworten.

Der Tenor Sören Richter stammt aus Chemnitz und war bis zum Abitur Mitglied des Dresdner Kreuzchores. Er studiert seit 2005 Gesang an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main, zunächst bei Prof. Karl Markus und seit April 2008 bei Prof. Thomas Heyer. Er ergänzte seine Ausbildung durch Meisterkurse bei Prof. Kammersänger Kurt Moll (FfM), Georges Delnon und Wiebke Weidanz („Il nuovo Teatro musicale“, Montepulciano), u.a. Er ist Stipendiat des Richard-Wagner-Verbandes Chemnitz und war 2009 Stipendiat bei „Yehudi Menuhin Live Music Now“.

Sören Richter sang im Februar den Dritten Juden in Salome an der Oper Monte Carlo, im vergangenen Jahr u.a. Cascada in der Lustigen Witwe an Opéra National de Lorraine Nancy, die Knusperhexe in Humperdincks Hänsel & Gretel bei der Frankfurter Orchestergesellschaft, in R. Dennemanns Kein Wasser runterschütten beim Festival Ruhr 2010 in Essen sowie in Werken von Pierre Schäffer beim Festival junger Künstler Bayreuth und bei den Händelfestspielen Karlsruhe. Zuvor ist er auch als Dancairo in Carmen, Lehrbube in den Meistersingern, Doktor Blind in Die Fledermaus und als Solo-Madrigalist in Monteverdis L'Orfeo, zudem in Purcells Dido und Aeneas und John Blows Venus und Adonis in Erscheinung getreten.

Er ist Mitglied im Ensemble Hochmusik unter Leitung von Stephan Schreckenberger und hat als Chorist an etlichen Projekten mitgewirkt, u.a. an der Oper Frankfurt, beim Hessischen Rundfunk, oder im Juni 2010 bei einer ARTE-Fernseh-/CD-Produktion mit dem Kammerensemble des Bachchors Mainz unter Leitung von Ralf Otto bei einer Einspielung wiederendeckter Kantaten von Wilhelm Friedmann Bach.

In der diesjährigen Le nozze di Figaro-Produktion der Sommer Oper Bamberg übernimmt er die Rollen des Basilio und des Don Curzio.



Ein paar Fragen an Sören Richter ...

Geboren 1984 in Chemnitz
Ich lebe in Frankfurt am Main

Wenn ich nicht Sänger geworden wäre, wäre ich heute … Pilot oder Fluglotse.

Als ich zum ersten Mal auf einer Bühne stand, … war ich ein „klitzekleines” Bisschen aufgeregt ...

Ein Leben ohne Musik wäre … sehr arm.

Wenn ich eine Zeitreise unternehmen könnte, ginge sie nach … Wien, 19. Jahrhundert.

Meine Lieblingsfigur (nicht: Gesangspartie) aus einer Mozart-Oper ist … Don Giovanni. Warum? Man schaue sich nur sein “Register” an ;-p

Spielte ich ein Instrument im Orchester, dann wäre es … Klarinette! Ich liebe diesen warmen, sich irgendwo im Unendlichen verlierenden Klang.

Bei der SOB habe ich mich beworben, weil … ich gerne mal den Basilio auf die Bühne “stellen“ möchte und der Kurs mit Angelika Kirchschlager, einer großartigen Künstlerin als Dozentin, das “Gesamtpaket” mehr als nur abrundet.

In zehn Jahren möchte ich … gerne David (Meistersinger) auf dem “Grünen Hügel” singen ;-)

Welche Tempobezeichnung entspricht am ehesten meinem Temperament? Um es nicht italienisch, sondern mit Augenzwinkern & Mahler zu sagen: “Lustig im Tempo und keck im Ausdruck”.


Wednesday, May 18, 2011

Orchesterprobespiele in Europa | Sänger-Casting im Fernsehen

Die Orchesterprobespiele sind in vollem Gang. Nach Mannheim, Berlin und Salamanca folgen in den nächsten Tagen noch Vicenza, Nürnberg, Linz, Prag, Stockholm und Düsseldorf. Wir werden demnächst ausführlicher dazu berichten. In der Zwischenzeit sei noch ein kleiner Fernsehbeitrag von TV Oberfranken zum Sänger-Vorsingen im April nachgereicht. Viele Vergnügen.

Wednesday, April 20, 2011

Das Ensemble steht! – Vorsingen zur Sommer Oper Bamberg 2011 beendet


Die Sommer Oper Bamberg ist begehrter als je zuvor: Fast vierhundert Sängerinnen und Sänger haben sich im Vorfeld um die Plätze im Ensemble 2011 beworben. Verständlich, denn neben den sechs Aufführungen von Mozarts "Le nozze di Figaro" und ausgiebiger Opernerfahrung enthält das Paket noch einen Meisterkurs mit Angelika Kirchschlager, Kurse in Opernitalienisch und Sängercoaching, die Chance auf ein Stipendium, ein Engagement am Mainfranken-Theater oder die Vertretung durch eine Agentur.

Die Vorauswahl hat der künstlerische Leiter Till Fabian Weser zum ersten Mal gemeinsam mit dem Berliner Agentur-Partner Artistainternational getroffen. Das war auch ohne ständige Treffen und Reisen problemlos möglich, da alle Bewerber Ihre Hörbeispiele online einreichen mussten. Über die Auswahl herrschte schnell ein breiter Konsens: 70 Sängerinnen und Sänger wurden zu den Vorsingen am 8., 9. und 16. April eingeladen und stellten sich der fünfköpfigen Jury, bestehend aus Till Fabian Weser, Rainer Lewandowski (Intendant E.T.A.-Hoffmann-Theater Bamberg und Regisseur der Inszenierung), Valentina di Taranto (Italienisch Coach, Opera Studio Nederland), Hermann Schneider (Intendant Mainfranken Theater Würzburg) und Franziska Hunke (Agentur Artistainternational, Berlin).

Die Entscheidung blieb bis zum letzten Tag spannend. Und einfach war sie auch nicht immer: "Bei einer solch großen Vorauswahl geht es schon gar nicht mehr um die Frage, ob jemand gut oder schlecht singt," erzählt Till Fabian Weser. Eher darum: "Spricht einen die Stimme an, passt sie zur Partie? Wie versteht man den Text, wie tragfähig ist die Stimme? Agieren die Sänger souverän, wie ausgeprägt ist ihr Gestaltungswille, etc."

Aus einer beeindruckenden Zahl von hervorragenden Bewerbern hat die Jury schließlich fünfzehn Sängerpersönlichkeiten ausgewählt – die fünf Hauptpartien wurden doppelt besetzt, die beiden Ensembles werden aber erst während der Probenphase endgültig zusammengestellt.
Auf vergleichbar hohem Niveau gehören zu der international bunt zusammengewürfelten Gruppe sowohl sehr junge Sängerinnen und Sänger, die ihr Studium noch nicht abgeschlossen haben, als auch schon etwas erfahrenere, die schon erste Engagements aufzuweisen haben. Manchmal, wenn die Jury völlig regungslos lauschte und man eine Stecknadel hätte fallen hören, wenn allein eine Stimme einen ganzen Raum in ihren Bann schlug und die Emotionen der Zuhörer anrührte, dann war die Entscheidung sofort klar: Der oder die ist es!

Die Sängerinnen und Sänger der Sommer Oper Bamberg werden wir Ihnen im Laufe der nächsten Monate an diesem Ort vorstellen. Nachdem das Ensemble nun feststeht, werden im Mai mehrere Probespiele für das Orchester stattfinden. Die Bewerbungsfrist wurde gerade bis zum 2. Mai verlängert! Wir halten Sie auf dem Laufenden.

Thursday, March 3, 2011

Die Sommer Oper Bamberg zu Besuch in Wien


Bild: MCR | Sommer Oper Bamberg
Pressegespräch in Wien
Bild: MCR, Sommer Oper Bamberg
Am 28. Februar 2011 war das Team der Sommer Oper Bamberg zu Gast in der Donaumetropole. Hatte am Vorabend mit "The Rape of Lucretia" noch die gefeierte Aufführung von Benjamin Brittens Oper mit Angelika Kirchschlager in der Hauptrolle (siehe letzter Post) auf dem Programm gestanden, so stellten die Protagonisten der Sommer Oper Bamberg am Montag Mittag bei einem Pressegespräch den österreichen und deutschen Medien Projekt und Pläne für das Jahr 2011 vor.

Mit dabei (von links nach rechts):
– Claire Genewein (Flötistin, Dozentin für historische Aufführungspraxis, Zürich und Linz)
– Dr. Thomas Goppel, MdL (Vorsitzender des Fördervereins der SOB)
– Prof. Dr. Marianne Betz (Rektorin der Anton Bruckner Privatuniversität Linz, Projektpartner)
– Kammersängerin Angelika Kirchschlager (Meisterkurs 2011)
– Till Fabian Weser (künstlerischer Leiter der SOB)
– Katherine Heid (Reseo, European Network for Opera & Dance Education, Brüssel)

Wien hatte man nicht nur gewählt, weil Angelika Kirchschlager hier wohnt, die den diesjährigen Sänger-Meisterkurs leiten wird. Es ist auch das erklärte Ziel der Sommer Oper Bamberg, als durch und durch europäisches Projekt über die Grenzen Bambergs hinaus im Musikleben der Metropolen Europas präsent zu sein – und gleichzeitig zu demonstrieren, dass Nachwuchsförderung und höchste musikalische Qualität nicht nur dort stattfinden muss, wie Dr. Thomas Goppel, Vorsitzender des Fördervereins betonte. Mit dem zunächst in Wirtschaftskreisen gepflegten Ausdruck "think globally, act locally" umschrieb Till Fabian Weser, künstlerischer Leiter der Sommer Oper Bamberg, genau dieses Ansinnen des Orchester- und Opernworkshops.

Er präsentierte mehrere Neuerungen der vierten Ausgabe: Erstmals wird es bereits im Vorfeld Orchesterprobespiele geben, die an mehreren europäischen Partneruniversitäten durchgeführt werden – u.a. an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz, deren Studenten besonders von der gegenseitigen Verflechtung unterschiedlichester Musik-Studiengänge profitieren. Dieses Konzept der musikalischen Begegnung attestierte die Linzer Rektorin, Prof. Dr. Marianne Betz, auch der Sommer Oper Bamberg: Im gemeinsamen Orchesterspiel würden nicht nur Menschen, sondern auch Musiksprachen aus aller Welt in fruchtbarster Weise aufeinandertreffen.

Die Musiker werden sich unter kundiger Anleitung diesmal auch mit historischer Aufführungspraxis auf modernen Instrumenten befassen. Und den Gesangssolisten winkt so mach neues "Zuckerl": Ein Stipendium, ein Engagement am Mainfranken-Theater oder die Vertretung durch eine Agentur können errungen werden.

Angelika Kirchschlager sieht der Arbeit mit den jungen Sängerinnen und Sängern bereits mit großer Freude entgegen. Sie unterrichte, so erzählte sie, nun bereits seit drei Jahren und empfinde es als sehr beglückend, ihre Erfahrungen an den Sängernachwuchs weitergeben zu dürfen. Der Meisterkurs in Bamberg werde übrigens nicht hinter geschlossenen Türen stattfinden, vielmehr sollen sie jedem Interessierten offenstehen. Schliesslich, so sagte sie lachend, "habe ich ja nichts zu verbergen."

Offenheit, gegenseitige Vernetzung und Opernvermittlung fördert auch das "European Network for Opera & Dance Education" (RESEO), als dessen Mitglied die Sommer Oper Bamberg während der Projektphase ein mehrtägiges Fachsymposium ausrichten wird (mehr dazu demnächst).

Teilnehmer, Publikum und Fachwelt dürfen sich also auf ein spannendes Jahr 2011 mit der Sommer Oper Bamberg gefasst machen. Wir halten Sie auf dem Laufenden.

Wednesday, February 23, 2011

Stürmischer Jubel in Wien: Angelika Kirchschlager als "Lucretia"


Bild: © Rolf Bock
Angelika Kirchschlager in Benjamin
Brittens "The Rape of Lucretia".
Bild: © Rolf Bock / Theater an der Wien
Den Meisterkurs der diesjährigen Sommer Oper Bamberg wird im September Angelika Kirchschlager leiten. Von Kunst und Können der gefeierten Mezzosopranistin kann man sich derzeit in Wien überzeugen:

Am 17. Februar hatte im Theater an der Wien Benjamin Brittens Kammeroper "The Rape of Lucretia" Premiere. 1946, direkt nach den Schrecken des Zweiten Weltkriegs uraufgeführt, setzt sie sich vor dem Hintergrund der antiken Geschichte um die Schändung der schönen, keuschen Römerin Lucretia mit den ganz zeitlosen Fragen von Macht und Gier, Begehren und Gewalt, Treue und Verzeihen, Tugend und Versuchung auseinander.

Im Zentrum der hochgelobten Inszenierung von Keith Warner, umgeben von einem hervorragenden Ensemble und getragen von Brittens farbiger, dennoch reduzierter Musik (am Pult des Klangforums Wien: die britische Dirigentin Sian Edwards), steht Angelika Kirchschlager mit ihrer eindringlichen und expressiven Gestaltung der Titelrolle.

Der Kurier vom 18.02. lobt unter der Überschrift: Wenn einmal wirklich alles passt

"... Angelika Kirchschlager, die eine vokal wie darstellerisch unglaublich intensive Lucretia gibt, deren Schicksal tatsächlich unter die Haut geht. Wenn die Kirchschlager auf der Bühne steht, hält man unwillkürlich den Atem an. Eine sensationelle Leistung der Mezzosopranistin."

Und die Oberösterreichischen Nachrichten vom 21.02. sekundieren:

"Bleibt noch die Lucretia, die in Angelika Kirchschlager die ideale Interpretin gefunden hat. Hier passte einfach alles. Auch wenn bei allen Partien der stimmliche Einsatz nicht übermäßig aufregend zu sein scheint, zählen hier die inneren Werte, und die brachte Angelika Kirchschlager überaus emotional zur Geltung. Dass Brittens eigenwillige musikalische Disposition und das nicht unproblematische Libretto von Ronald Duncan funktionieren, zeigt wohl der große Jubel – auch in der zweiten Vorstellung."

Weitere Vorstellungen am 25. und 27. Februar, 1. März
Termine, Karten und weitere Informationen hier.

Angelika Kirchschlager wird ihre Erfahrungen in einem Meisterkurs vom 11.9. - 14.9.2011 an die jungen Sängerinnen und Sänger der Sommer Oper Bamberg weitergeben.
Bewerbungsschluss ist der 25. März 2011, weitere Informationen gibt es hier.

SOB in Wien: Das Team der Sommer Oper Bamberg wird die Vorstellung am 27. Februar in Wien besuchen und tags darauf zusammen mit Angelika Kirchschlager Konzept und Programm des erfolgreichen europäischen Opernnachwuchsprojektes, das in diesem Jahr bereits in die vierte Runde geht, der Presse in Wien vorstellen. Mehr dazu demnächst.

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Tuesday, February 1, 2011

Europa leben, Europa erleben

Die Sommer Oper Bamberg ist nicht nur der größte Opern- und Orchesterworkshop seiner Art in Europa, sondern ein wahrhaft europäisches Projekt.

Vor der zauberhaften Kulisse der Weltkulturerbe-Stadt Bamberg, im Herzen des Kontinents gelegen, findet alle zwei Jahre ein wahrhaft internationales Theaterereignis statt. Die alte fränkische Kaiser- und Bischofsstadt wird zu einem ganz besonderer Begegnungsort für junge Menschen aus den unterschiedlichsten Ländern, die sich in der universalsten aller Sprachen unterhalten – der Musik. Sie treffen neue Freunde und lassen dabei ein Europa entstehen, das nicht von Brüsseler Verordnungen oder bürokratischen Wucherungen geprägt ist, sondern von Kunst und Kultur, von Kennenlernen und gemeinsamen Entdeckungsreisen.

Grenzenlos ...
Grenzen sind dann gar nicht mehr wichtig. Ganz egal, wo jemand geboren wurde oder welchen Pass er besitzt: Wer seinen momentanen Wohnsitz in einem Land der europäischen Union hat, kann an der Sommer Oper Bamberg teilnehmen.

2005, im ersten Jahr, kamen die Teilnehmer aus Deutschland, der Slowakei, Tschechien, Ungarn und den Niederlanden, 2007 bereits aus 11 Länder. Und beim letzten Mal, 2009, trafen Künstlerinnen und Künstler aus 18 Ländern, aus Europa, Südamerika und Asien in Bamberg zusammen.

... Unterwegs:
Im Jahr 2011 gehen wir noch einen Schritt weiter: Wir laden die jungen Musikerinnen und Musiker nicht nur nach Bamberg ein, sondern gehen auch selbst auf Reisen und präsentieren die Sommer Oper Bamberg als internationales Projekt:
Los geht's Ende Februar mit der Pressekonferenz in Wien, bei der Till Fabian Weser und Kammersängerin Angelika Kirchschlager Konzept und Programm der diesjährigen SOB vorstellen werden.

Im Mai und Juni wird es dann, nicht zuletzt auf vielfachen Wunsch der Teilnehmer selbst, mehrere Probespiele geben. Dabei wollen wir nicht nur die Musiker selbst kennenlernen, sondern auch das bestmögliche Orchester zusammenstellen, um die neuen und spannenden Herausforderungen Mozarts und der historischen Aufführungspraxis zu meistern.

Neben Probespielen an mehreren deutschen Hochschulen suchen wir auch in Spanien, Italien, Österreich, Schweden und Tschechien nach hervorragendem Orchesternachwuchs. Probespiele gibt es in:

Mannheim (Staatliche Hochschule für Musik) am 13.05.
Berlin (Hochschule für Musik Hanns Eisler) am 14.05.
Salamanca (Conservatorio Superior de Música) am 16.05.
Vicenza (Conservatorio di musica di Vicenca) am 18.05.
Nürnberg (Hochschule für Musik) am 22.05.
Linz (Anton Bruckner Privatuniversität) am 26.05.
Prag (Academy of Performing Arts) am 31.05.
Stockholm (t.b.a.) am 02.06. und
Düsseldorf (Robert Schumann Hochschule) am 04.06.
Bewerbungsschluss ist am 22. April 2011

Gelebtes Europa
Wir freuen uns auf eine spannende Sommer Oper Bamberg 2011 mit Wolfgang Amadeus Mozarts "Le nozze di Figaro". Denn wenn sich in einem bayerischen Theater dutzende junge Sängerinnen und Sänger, Musikerinnen und Musiker aus vielerlei Ländern zusammentun, um ein italienisches Libretto mit einer Handlung aus Spanien in der Vertonung eines Österreichers mit Können und Spaß zu klingendem Leben zu erwecken, dann ist das gelebtes Europa.

Tuesday, January 18, 2011

Sommer Oper Bamberg | Ausblick 2011

Liebe Freunde der Sommer Oper Bamberg,

in weniger als acht Monaten ist es wieder soweit: am 11. September 2011 geht das europaweit einmalige Konzept des Bamberger Opern- und Orchesterworkshops in seine vierte Runde. Nach den "Verismo"-Opern der Workshopjahre 2005, 2007 und 2009 widmen wir uns in diesem Jahr zum ersten Mal einem Werk des 18. Jahrhunderts: Mozarts und da Pontes ›Le nozze di Figaro‹, einer der volkommensten musikalischen Komödien der Operngeschichte.

Das bewährte Zusammenspiel zwischen dem Workshop für angehende Orchestermusiker und der Probenphase der jungen Sängerinnen und Sängern am Anfang ihrer Karriere wollen wir diesmal durch etliche spannende Neuerungen erweitern:

Orchester:
Mit dem Gang zurück zu Mozart wird auch die Frage der Spielweise interessant, und so steht am Anfang der Orchesterprobenphase ein mehrtägiger Workshop zu historisch informierter Aufführungspraxis.

Den Geist Europas, der bei der Sommer Oper Bamberg schon immer eine große Rolle gespielt hat, fördern wir diesmal im Mai und Juni mit Probespielen an verschiedenen europäischen Musikhochschulen.

Bewerbungsgfrist für Musiker ist der 22. April
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Weitere Informationen gibt es hier.



Bild: Nikolaus Karlinsky
Angelika Kirchschlager
Bild: Nikolaus Karlinsky


Gesangssolisten:
Auch den Sängerinnen und Sängern können wir Reizvolles bieten:
Sie können während der Probenphase Agenturförderung, ein Theaterengagement oder ein Stipendium erringen. Hinzu kommen Workshops zu Karrierecoaching, Bühnenpräsenz und Opernitalienisch.

Einen Höhepunkt stellt fraglos der Meisterkurs mit Angelika Kirchschlager dar, den die Wiener Kammersängerin zu Beginn der Sommer Oper Bamberg, vom 11.9.-14.9. 2011 leiten wird. Wir freuen uns sehr, mit ihr eine der wichtigsten und gefeiertsten Mezzo-Sopranistinnen unserer Zeit für Bamberg und die Sommer Oper gewonnen zu haben.

Bewerbungsschluss für Sängerinnen und Sänger ist am 25. März 2011. Weitere Informationen finden Sie hier.




Begleiten Sie uns:
Über all dies und noch viel mehr werden wir in den folgenden Wochen und Monaten regelmäßig und ausführlich an dieser Stelle berichten. Lernen Sie die Leute auf der Bühne, im Orchestergraben und hinter den Kulissen kennen, lassen Sie sich Aktuelles, Spannendes und Wissenswertes erzählen.

Begleiten Sie uns auf diesem Weg, werden Sie Teil der Sommer Oper Bamberg!